Die kostenlose Demo von Mortuus, einem kooperativen Shooter mit Blockgrafik im Stil von Minecraft, ist auf Steam erschienen und kommt bei den ersten Spielern sehr gut an. Die Produktion des Studios Hamuno verbindet die eckige, reduzierte Optik, die man aus Minecraft kennt, mit wellenbasiertem Gameplay im Stil von Left 4 Dead: Bis zu vier Leute verteidigen sich gemeinsam gegen Zombiehorden auf prozedural generierten Karten. Die Demo gibt es seit dem 14. Oktober 2026, und sie hat auf Steam 94 % positive Bewertungen bei 531 Rezensionen erreicht.

Blockoptik statt Realismus

Mortuus macht keinen Hehl daraus, wo die Inspiration herkommt: aus einer Welt aus Würfeln. Die Entwickler setzen auf „Blocky Visuals“, also eine vereinfachte, kantige Grafik. Die senkt einerseits die Hardware-Anforderungen, andererseits verleiht sie der Spielwelt laut screenrant.com zusätzlichen Charakter. Dieser Ansatz ist jedem vertraut, der in der Minecraft Java Edition seine ersten Schritte gemacht hat, und erlaubt Zombiehorden und weitläufige, prozedural generierte Level, ohne dass du eine starke Grafikkarte brauchst.

Anders als Minecraft ist Mortuus allerdings kein Sandbox-Spiel: Hier baust du keine Rohstoffe ab, errichtest keine Basen und stellst keine Gegenstände per Crafting her. Die Blockgrafik dient nur als visueller Stil in brutalistischen, industriellen Schauplätzen, nicht als Grundlage des Gameplays.

Zombiewellen und Koop für bis zu vier Spieler

Das Kernprinzip kennst du aus Left 4 Dead: Spieler wehren allein oder in einer Gruppe von bis zu vier Personen online eine Zombiewelle nach der anderen auf einer geschlossenen, prozedural generierten Karte ab. Mit den im Kampf verdienten Punkten öffnest du weitere Türen, schaltest neue Kartenbereiche frei und kaufst Waffen. Das bringt ein Risikomanagement ins Spiel, das Fans von Koop-Shootern bekannt vorkommen dürfte.

  • einzigartige Zombietypen und Bosse in späteren Wellen
  • Zerstückelungssystem für Gegner (Dismemberment)
  • Geheimnisse, die über die Karte verteilt sind
  • Waffenkauf und Öffnen von Durchgängen mit im Kampf verdienten Punkten
  • Einzelspielermodus und Online-Koop für bis zu vier Spieler

Systemanforderungen und Plattformen

Die Demo von Mortuus läuft unter Windows 10/11, macOS ab Version 12 Monterey sowie SteamOS und Linux (Ubuntu 22.04 LTS oder SteamOS 3). Damit ist sie für einen breiten Kreis von Spielern zugänglich, auch auf schwächeren Rechnern. Die Mindestanforderungen unter Windows sind ein Intel Core i3-6100 oder AMD FX-6300, 6 GB RAM sowie eine NVIDIA GTX 750 Ti oder AMD R7 260X mit 2 GB VRAM.

Die empfohlene Konfiguration liegt deutlich höher: Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600, 16 GB RAM und eine NVIDIA GTX 1660 Super oder AMD RX 5600 XT mit 6 GB VRAM. Die niedrigen Mindestanforderungen in Kombination mit der Blockgrafik erinnern an den Ansatz, den die Community der Minecraft-Server seit Jahren verfolgt: Dort sorgt die schlichte Optik dafür, dass man praktisch auf jeder Hardware spielen kann.

Stand der Vollversion

Mortuus ist auf Steam als „Coming Soon“ gekennzeichnet, die aktuell verfügbare Demo ist also noch nicht die Vollversion. Entwickler Hamuno hat bislang weder einen konkreten Release-Termin noch einen Preis für das fertige Spiel genannt. Die Demo dient wohl vor allem dazu, Feedback zu sammeln und vor dem Release Verbesserungen vorzunehmen.

Der positive Start, 94 % gute Bewertungen bei über 500 Rezensionen, gibt den Machern ein Argument, das Projekt weiterzuentwickeln. Wer Interesse hat, kann die Demo vorerst kostenlos über Steam herunterladen und ausprobieren, wie die Blockoptik mit der Survival-Horror-Stimmung zusammenpasst, bevor das Studio Termin und Bedingungen für die Vollversion festlegt.

Quellen